2005/2 gilbert & george

gilbert & george, twenty-three hang-outs, 2003

gilbert & george, seventeen haunts, 2003

infos zur ausstellung

29. april bis 17. juli

Die kestnergesellschaft zeigt die neue Serie TWENTY LONDON EAST ONE PICTURES (2003) des britischen Künstlerduos Gilbert & George. EAST ONE (E1) ist der Postcode des Londoner East End, ein ärmlicher, multikulturell geprägter Stadtteil. Gilbert & George leben hier bereits seit über 30 Jahren, lange bevor der Stadtteil in den letzten Jahren zum Mittelpunkt der Londoner Kunstszene avancierte. Die Schriftzüge der Straßen und Plätze dieses Viertels dominieren die großformatigen Arbeiten ihrer neuen Serie in kontrastierendem Schwarz, Weiß und Rot.

Erstmals verwenden die Künstler Techniken digitaler Bildbearbeitung. Auf diese Weise erhält das Prinzip der Metamorphose eine neue Bedeutung in ihrem Werk: Konturen werden unscharf, scheinen sich aufzulösen, verwandeln die Körper der „living sculptures“ in geisterhafte Schatten.

Die Ausstellung in der kestnergesellschaft zeigt die gesamte Serie der 20 großformatigen Arbeiten in fünf Hallen, erstmalig in Deutschland. Sieben der Werke waren bereits im Sommer 2004 in Paris in der Galerie Thaddaeus Ropac zu sehen, im Frühjahr 2005 wurde die ganze Serie im Musée d’Art Moderne de Saint Etienne Metropole gezeigt. Gilbert & George werden in diesem Jahr den britischen Pavillon auf der 51. Biennale in Venedig gestalten und für 2007 bereitet die Tate Modern in London eine umfassende Retrospektive des Künstlerduos vor.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein dreisprachiger Katalog mit Texten von Loránd Hegyi, Anne Prenzler und Eric Troncy, herausgegeben von der kestnergesellschaft, dem Musée d’Art Moderne de Saint-Etienne Metropole und der Galerie Thaddaeus Ropac, Paris.

 
 

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