Cecily Brown
Couple
2003 - 2004
Öl auf Leinen
228,4 x 203,2 x 3,7 cm
Courtesy Contemporary Fine Arts Berlin
Fotograf Jochen Littkemann
© Cecily Brown

Nathalie Djurberg
ohne Titel
2010
Animation mit Plastilinfiguren, Video
Musik von Hans Berg
6:30 min..
Courtesy Nathalie Djurberg, Gió Marconi, Mailand und Zach Feuer Gallery, New York
© Nathalie Djurberg

cecily brown | based on a true story
3. september bis 7. november 2010

Cecily Brown (* 1969 in London) gilt als Shooting Star einer neuen expressiven Malerei. Die in New York lebende Künstlerin übersetzt ihre Motive – oft Landschaften oder erotische Bilder ineinander verschlungener menschlicher Körper – in großformatige, energetische Farbkompositionen. Konkrete Umrisse von Körper oder Gegenständen werden dabei nur angedeutet, lösen sich auf in farbige, ausdrucksstarke Flächen. Browns atmosphärisch dichte Bilder stehen in der Tradition von Malern wie Nicolas Poussin, Edouard Manet, William Hogarth oder Willem de Kooning. In den Räumen der kestnergesellschaft wird sie unter anderem einen neuen Werkzyklus präsentieren. Cecily Brown hatte 2009 eine Einzelausstellung in den Hamburger Deichtorhallen und ist in den Sammlungen so bedeutender Museen wie zum Beispiel des Solomon R. Guggenheim Museum, New York, des Whitney Museum of American Art, New York oder der Tate Gallery, London, vertreten.




nathalie djurberg | snakes knows it's yoga
mit musik von hans berg
3. september bis 7. november 2010

Die Animationsfilme Nathalie Djurbergs (*1978 Lysekil, Schweden) eröffnen dem Betrachter den Blick auf ebenso schöne wie verstörende Szenarien. Ihre Erzählungen setzt die Künstlerin mit scheinbar harmlosen Gestaltungsmitteln um: die selbstgeformten Figuren aus Stoff und Plastilin erwecken den Eindruck eines Puppen- oder Marionettenspiels, erinnern an Knetfiguren aus dem Kinderfernsehen. Nur im ersten Moment wirken sie komisch. Ihre verzerrten und deformierten Körper führen schließlich ein Schauspiel auf, das sich an Themen wie Obsession, Macht, Lust und Gewalt rückbinden lässt. Begleitet werden die filmischen Arbeiten nicht nur durch melodische Vertonungen von Hans Berg, sondern zunehmend auch von installativen und skulpturalen Werken. Für ihren Beitrag zur 53. Biennale in Venedig hat Djurberg 2009 den Silbernen Löwen als beste Nachwuchskünstlerin gewonnen. In Hannover kennt man sie als Teilnehmerin der Ausstellung Made in Germany.



michael sailstorfer
26. november 2010 bis 6. februar 2011

Michael Sailstorfers (* 1979 in Velden an der Vils) Arbeiten kennen die Besucher der kestnergesellschaft bereits aus der Gruppenausstellung Made in Germany im Jahr 2007. Mit zwei raumgreifenden Werken trat der Shooting Star der deutschen Bildhauerszene damals in Erscheinung: einem Ferrari-Reifen und einem Soundsteg als Brücke im Lichtgraben. Sein Interesse gilt zumeist dem Spannungsverhältnis von Statik und Bewegung, den nackten physikalischen Bedingungen der Objekte, die er mit eigenen Ideen und Verwendungsweisen anreichert. Seine Arbeiten gehen weit über die visuelle Wahrnehmung hinaus und sprechen weitere Sinne an – bewegen sich zuweilen gar auf die Grenze des Schmerzes zu. Für seine Einzelausstellung in der kestnergesellschaft wird Sailstorfer, der in München bei Olaf Metzel studiert hat, eine Reihe neuer Werke entwickeln.



joachim koester
26. november 2010 bis 6. februar 2011

Der dänische Künstler Joachim Koester (*1962 in Kopenhagen) arbeitet in den Medien Fotografie und Film. Mit seiner Kamera eignet er sich geschichtlich oder mythisch aufgeladene Orte an und untersucht diese auf ihren gegenwärtigen Status Quo. So untersucht er in The Kant Walks das ehemalige Königsberg und heutige Kaliningrad auf die Spuren hin, die der Philosoph Immanuel Kant im dortigen kulturellen Gedächtnis hinterlassen hat. In seinen neueren Arbeiten interessiert sich Koester vermehrt für Ausdrucksweisen und -gesten des menschlichen Körpers, die sich auf rituelle Handlungen rückführen lassen wie etwa in »Tarantism«. Koester hat 1997 an der Documenta X und 2005 an der Biennale in Venedig teilgenommen.



julian göthe | david lachapelle
25. februar bis 8. mai 2011



andré butzer
27. mai bis 7. august 2011



daniel richter
3. september bis 6. november 2011



alex katz
25. november 2011 bis 5. februar 2012




 
 

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